2 kleine Substandardwohnungen in einem Gründerzeithaus sollten zusammengelegt und zu einer medizinischen Praxis umgebaut werden. Vorzusehen waren ein Wartebereich mit Empfang, ein Behandlungsraum, ein Besprechungsraum, eine Diatküche, ein Bad und Stauraum. Die Herausforderung bestand darin, all diese Anforderungen auf beschränktem Raum unterzubringen und die Erschliessung neu zu organisieren.


Das Empfangspult wurde in den Wartebereich integriert. Statt eines unattraktiven Ganges wurde ein multifunktionales Durchgangsmöbel geschaffen. Eine helle freistehende Leichtbaukonstruktion aus Birkensperrholz mit Glasoberlicht zum Behandlungsraum ermöglicht den ungestörten Durchgang in den Besprechungsraum. In der abgehängten Decke wurde zusätzlicher Stauraum geschaffen. An der Stirnseite des Ganges befinden sich in einem ausziehbaren Teil ein Sessellager und eine private Garderobe.

 

Planung und Ausführung: 2006